Die 5 Todesopfer vom 17. Januar 1937

An diesem Tag entscheid sich das frühe Ende von fünf Einwanderern nach „Sowjetrussland“. Sie kamen als Freunde, und wurden an diesem Tag verhaftet, oder verurteilt. Als „Faschisten, Konterrevolutionäre oder Spione“. Aus Frankfurt am Main, aus Wien, aus Riga, aus Polen und aus Hamburg. VERGESST SIE NICHT!   Rigutini, Ernesto (Vater Silvio), geb. 1898 in Frankfurt/Main,…

Mein Freund, der ehemalige Offizier der DDR Grenztruppen, und mein Weihnachtswunsch.

 Ich habe einen Freund, Johannes.  Kind der DDR, aus allereinfachsten Verhältnissen, bekommt die Chance zur Arbeiter- und Bauern-Fakultät, zum Studium, wird schließlich Polizist, bei der kasernierten Volkspolizei, dann bei der Nationalen Volksarmee und schließlich Offizier. Offizier!! Und seine Mutter war Hilfsarbeiterin! Offizier der Grenztruppen der DDR. Als am 13. August 1961 in streng geheimen Anleitungen für…

Bilanz einer historischen Lesung: Den Namenlosen eine Stimme geben. 25.7.2012

Erstmals auf der Welt (außerhalb Russlands) wurde am Mittwoch, dem 25.Juli 2012 auf der Stufen der geschichtsträchtigen VOLKSBÜHNE mit einer Verlesung von 755 Namen der in der UdSSR ermordeten deutschen Kommunistinnen und Kommunisten, Antifaschistinnen und Antifaschisten und anderer Exilant_Innen gedacht. Eröffnet wurde die Lesung durch Inge Münz-Koenen, die die Vorleser und den Arbeitskreis vorstellte. Wladislaw…

Antistalinismus ist kein Antikommunismus. Erinnerung an Stalin-Opfer keine Spalterei

Sie können sich meine Antwort auf den Leserbrief auch vorlesen lassen: hierIn der Januar- Ausgabe der Zeitung der VEREINIGUNG DER VERFOLGTEN DES NAZIREGIMES/Bund der Antifaschisten (VVN/BdA) „ANTIFA“ habe ich einen Artikel unter dem Titel: Über den Arbeitskreis von Angehörigen der in der UdSSR ermordeten Kommunistinnen und Kommunisten geschrieben, der auch hier im Blog zu lesen ist.DIe…

Über den Arbeitskreis von Angehörigen der in der UdSSR ermordeten Kommunistinnen und Kommunisten

Alex Giesel: „Die Kinder der Strasse fingen an, mich zu grüßen.“ Aber noch immer wird den unter Stalin verfolgten, verhungerten, ermordeten Kommunistinnen und Kommunisten Respekt und Mitgefühl verweigert. Als am 28.11.2011 die Berliner Zeitung die gesamte Seite 3 dem Vertreter einer Opfergruppe widmet, die viele Rechts- wie Linksgerichtete am liebsten vergessen wollen, den in der…

Warum haben wir so lange zu den Massenmorden unter Stalin geschwiegen

Am 18./19.6.2010 veranstaltete die VVN eine Konferenz über die Ermordung deutscher Kommunisten und Antifaschisten im sowjetischen Exil.(nähere Informationen hier: und ein informativer Bericht über die veranstaltung hier: ) Ich habe dort das Wort ergriffen zur Frage, war unser Schweigen, ein verordnetes, ein bewusstes oder ein verdrängtes. Ton leider z.T. schlecht und asynchron. Das Youtube-Video findest…

Trilogie der Nacht und Nebelaktionen: 1956, 1984, 2007

Trilogie der Nacht-und-Nebelaktionen Was bleibt? Was ändert sich? verfasst JULI 2007 Sie können sich diesen Artikel auch von mir vorlesen lassen, HIER Vorbemerkung: Ich bin eher ein optimistischer Mensch. Familie, Leben, Arbeit und die Politik machen mir Freude und meist suche ich das Positive in den Ereignissen. Was sich in den Tagen des Juli 2007…

Erinnerungen an die Stalin-Opfer: Kommunisten werden unter dem Vorwand illegale Arbeit "im Reich" zu leisten an die Nazis ausgeliefert

Elfriede Brüning (www.elfriede-bruening.de )aus Berlin, ist am 5. August 2014 im Alter von 103 Jahren gestorben. 70 Jahre davon war sie Mitglied der KPD/SED/PDS/LINKEN. Sie ist das letzte noch lebende Mitglied des ehemaligen „Bundes proletarisch-revolutionärer Schriftsteller“. In ihrem Buch LÄSTIGE ZEUGEN aus dem Jahre 1990 berichtet sie über Sally, Elisabeth und Alexander Gles, von denen…