Protestanten und Katholiken bereiten sich aufs gemeinsame Abendmahl vor- wollen nichtglaubende Linke mit an den Tisch?

Eindrücke vom evangelischen Kirchentag in Stuttgart Einerseits: irgendwie ist es auch hier in Stuttgart wie an allen Kirchentagen. Posaunenchöre in Fußgängerzonen und an Straßenbahnhaltestellen, riesige Hallen beim „Markt der Möglichkeiten“, bei dem sich Hunderte von Gruppen, Organisationen und Parteien mit ihrem Anliegen den Kirchentags Besucher vorstellen. Angefangen von der „Internet-basierten Arbeitsgemeinschaft abstinenter Motorradfahrer“ über Stotterer,…

Gewaltlosigkeit als linke Strategie. Gewaltanwendung nutzt immer der Verteidigung der herrschenden Verhältnisse

Die Tatsache dass es insbesondere in Deutschland bisher nur eine gering entwickelte soziale Bewegung gegen Armut und Spekulantentum, für eine solidarische Gesellschaft gibt, hängt aus meiner Sicht vor allem von zwei Faktoren ab: 1. Die Alternativen sind noch sehr schwach entwickelt, es gibt keine wirklich überzeugende Erzählung einer erfolgversprechenden alternativen Wirtschaftsweise zum neoliberalen Kapitalismus, eine…

Gandhi zur EZB! Gewalt, Agent Provocateur, und die Linke

Erste Vorbemerkung: keine Frage: die europäische Zentralbank(EZB) ist ein Symbol für eine Demokratie, die nach Angela Merkels Worten marktkonform gemacht werden soll, anstatt dass die Märkte sich demokratischen Regulierungen unterwerfen müssen. Erst recht keine Frage, mit der neuen griechischen Syriza-Regierung bestehen große Chancen, der angeblich alternativlosen Austeritätspolitik-Politik der europäischen Banken und Regierungen eine solidarische und…

Warum Ostern und die Ostergeschichte für linke und andere Atheisten die wichtigste Story und der wichtigste Festtag im Jahr sein müsste.

 Ich musste 62 alt werden um den Sinn von Ostern zu begreifen. Natürlich habe ich als evangelischer Pfarrers-Sohn vom Vater und im Religionsunterricht die Ostergeschichte kennen gelernt: das Abendmahl, der Verrat von Judas, die Anzeige der  Hohenpriester und Pontius Pilatus, der seine Hände in Unschuld wäscht, wie das heute auch ständig der Fall ist der…

Zwischen Babylon und Pfingsten – Sprachschwierigkeiten beim Interreligiösen Dialog der Rosa-Luxemburg- Stiftung am 34. Evangelischen Kirchentag in Hamburg

Das zweite Mal hatte die Rosa-Luxemburg-Stiftung zu einem interreligiösen Dialog geladen.Waren in Dresden mit Walter Homolka, dem Leiter des Potsdamer Julius-Geiger-Kollegs, und Aiman A. Mazyek, Generalsekretär des Zentralrats der Muslime in Deutschland und mit Altpröbstin Elfriede Begrich, sogenannte Promis auf dem Podium, so wurde in diesem Jahr vor allem mit Professor Ulrich Duchrow der wohl…

Das ökumenische Programm für eine Welt ohne Unterdrückung und Gewalt: Der Aufruf zum gerechten Frieden.

Auf dem 33. evangelischen Kirchentag in Dresden wurde als Ergebnis einer 10-jährigen Diskussion der Ökumenische Aufruf für den gerechten Frieden vorgestellt.Darin wird ein 42 Abschnitten ein detailliertes Programm aufgezeigt, in welchen Schritten Kriege und Gewaltanwendung eingeschränkt und überwunden werden können UND gleichzeitig Verhältnisse der sozialen Ungerechtigkeit und der Ausbeutung der natürlichen Umwelt gestoppt werden können….

1969: Mein Verbrechen des Aufruhrs. Wie sich DEMONSTRIEREN veränderte in den letzten 40 Jahren…

Nu hab ich ja vor einem Jahr meine Stasi-Akte eingesehen… und außer einem missglückten Anwerbeversuch (von dem ich 25 Jahre glaubte, er sei vom BRD-Bundesnachrichtendienst erfolgt): Nix aufregendes. Meine Verfassungsschutz-Akte kann ich ja (noch) nicht einsehen. Mal sehn, was Bodo da für uns rauskriegt. Aber wo ich jetzt in meiner „ privaten Staatsschutz-Unterlagenbehörde“ gekramt habe…